Windows 10 Home vs. Pro vs. Enterprise vs. Education

Sie haben sich schon immer gefragt welche Unterschiede die einzelnen Versionen von Windows 10 haben? Hier bekommen Sie antworten.

Insgesamt gibt es 7 Versionen von Windows 10. Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen Windows 10 Home, Pro, Enterprise und Education. Außerdem erzählen wir Ihnen einiges zu den N und KN Versionen, die beide weniger Features und Möglichkeiten beinhalten, dadurch aber auch weniger Bloatware/unnötige Software beinhalten.

An wen sind die einzelnen Versionen gerichtet?

Erfahrungsgemäß sind die Versionen an die Personen und Institutionen gerichtet, die sozusagen „draufstehen“. Home ist für den Privatanwender gedacht, Pro an Gewerbetreibende und IT-Professionals. Enterprise ist dann komplett an Unternehmen gerichtet und Education an Studenten und Lehrkräfte.

Aus der Microsoft Grafik lassen sich alle weiteren Unterschiede ableiten.

Windows 10 Home vs. Pro vs. Enterprise vs. Education

Die meisten Anwendungen sind eher für Profianwender gedacht und für den Alltag größtenteils unnötig. Benötigen Sie weitere Informationen zu einzelnen Punkten?

Domänenbeitritt: Firmen-PCs werden auch unter Windows 10 mehrheitlich einer Domäne im Active Directory angehören, um das Management der Geräte und der Benutzer­konten zu vereinfachen. Für den Domain Join steht neben den altbekannten Tools auch eine Touch-optimierte Variante zur Verfügung.

GruppenrichtlinienverwaltungDie Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole (Group Policy Management Console, GPMC) ist ein umfassendes Verwaltungstool für die Gruppenrichtlinienverwaltung. Administratoren verwenden die GPMC zum Ausführen sämtlicher Gruppenrichtlinien-Verwaltungsaufgaben. Ausgenommen davon ist jedoch das Konfigurieren von einzelnen Richtlinieneinstellungen in Gruppenrichtlinienobjekten selbst. Dies wird mit dem lokalen Gruppenrichtlinienobjekt-Editor vorgenommen. Sie können GPMC wie folgt über den Server-Manager auf dem Server installieren.

Enterprise Mode Internet Explorer: Der Unternehmensmodus ist ein Kompatibilitätsmodus von Internet Explorer11 auf Windows10-, Windows8.1- und Windows7-Geräten, und wodurch Websites mithilfe einer angepassten Browserkonfiguration gerendert werden, die zum Emulieren von Windows Internet Explorer7 oder Windows Internet Explorer8 entworfen wurde. In diesem Modus wird vermieden, dass viele allgemeine Kompatibilitätsprobleme mit Web-Apps auftreten, die für ältere Versionen von Internet Explorer entwickelt und getestet wurden.

Zugewiesener Zugriff 8.1: Wenn Ihr Kiosk ein lokales Gerät ist, das nicht von Active Directory oder Azure Active Directory verwaltet wird, gibt es eine Standardeinstellung, mit das automatische Anmelden nach einem Neustart ermöglicht wird. Das bedeutet, dass bei einem Neustart des Geräts der zuletzt angemeldete Benutzer automatisch angemeldet wird. Wenn der zuletzt angemeldete Benutzer das Kioskkonto ist, wird die Kiosk-App nach dem Neustart des Geräts automatisch gestartet.

Remotedesktop: Der Fernzugriff auf Windows per RDP ist seit vielen Jahren ein Standard-Feature, das sich in der Version 10 in einigen Punkten verändert hat. Zum einen gibt es Verbesserungen beim Protokoll und eine aktualisierte App, zum anderen wurde die Konfiguration und Nutzung unübersichtlicher. Wie in früheren Versionen muss ein PC die Editionen Pro oder Enterprise ausführen, damit man eine Remotedesktop-Verbindung zu ihm aufbauen kann. Dagegen ist der Client weiterhin Bestandteil aller Ausführungen.

Hyper-V-Client: Die Virtualisierungs-Software Hyper-V feierte in Windows 8 ihr Debüt. Zuvor war Hyper-V den Server-Betriebssystemen von Microsoft vorbehalten. Wie in Vmware Workstation und Virtualbox kann man mit Hyper-V virtuelle PCs anlegen und in einer abgeschotteten Umgebung einsetzen. Änderungen innerhalb einer virtuellen Hyper-V-Maschine wirken sich nicht auf das Hauptbetriebssystem aus. So kann man nach Herzenslust mit dem virtuellen PC experimentieren, risikolos gefährliche Websites ansurfen und am virtuellen System schrauben. Zwar hat Microsoft Hyper-V vornehmlich auf Windows-Betriebssysteme als Gast ausgelegt, allerdings kann man auch eine Reihe von Linux-Distributionen verwenden.

DirectAccess: Damit Anwender über das Internet mit DirectAccess eine Verbindung aufbauen können, muss auf dem Client Windows 7 Ultimate/Enterprise, Windows 8/8.1 Enterprise oder Windows 10 Enterprise/Education installiert sein. Die Rechner sind Mitglied in Active Directory und erhalten auch alle Einstellungen, die über Gruppenrichtlinien definiert sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf den DirectAccess-Servern Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2016 installiert ist, um die Einrichtung vorzunehmen.

Windows To Go Creator: Die gewohnte Arbeitsumgebung mit den Lieblingsprogrammen fehlt auf fremden PCs. Auf die eigenen Daten lässt sich nur umständlich über USB-Sticks oder Cloud zugreifen. Zudem weiß man nie, ob der fremde PC von Viren verseucht ist oder ein Keylogger persönliche Eingaben und auch Passwörter protokolliert. Mit ein paar Tricks nutzen Sie Ihr eigenes Windows auf einem fremden PC, ohne das dort installierte Betriebssystem in irgendeiner Weise verändern zu müssen.

AppLocker: Sie können Benutzer mithilfe von AppLocker auf eine spezifische Gruppe von Apps auf einem Gerät mit Windows 10 Enterprise oder Windows 10 Education beschränken. AppLocker-Regeln geben an, welche Apps auf dem Gerät ausgeführt werden dürfen. AppLocker-Regeln sind in Sammlungen auf der Grundlage des Dateiformats organisiert. Wenn für eine bestimmte Regelsammlung keine AppLocker-Regeln vorhanden sind, ist die Ausführung aller Dateien mit diesem Dateiformat zulässig. Wenn jedoch für eine bestimmte Regelsammlung eine AppLocker-Regel erstellt wird, können nur die von einer Regel ausdrücklich zugelassenen Dateien ausgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Funktionsweise von AppLocker.

BranchCache: BranchCache ist ein Feature für die Bandbreitenoptimierung, das seit Veröffentlichung der Betriebssysteme Windows Server2008 R2 und Windows7 verfügbar ist. Alle Clients besitzen einen Cache und dienen als alternative Quellen für Inhalte, die von Geräten im eigenen Netzwerk angefordert werden. Windows Server Update Services (WSUS) und System Center Configuration Manager können BranchCache verwenden, um die Netzwerkbandbreite während der Bereitstellung von Updates zu optimieren. Die Konfigurierung ist in beiden Fällen einfach. BranchCache verfügt über zwei Betriebsmodi: verteilter Cache und gehosteter Cache.

 

Benötigen Sie weitere Informationen zu den einzelnen Funktionen, können Sie die Begriffe einfach googlen oder auf die jeweiligen Links klicken um zu den Quellen für die Informationen zu kommen.

 

2018-03-10T00:40:40+00:00März 10th, 2018|Windows 10|0 Kommentare

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